HALLE FÜR KUNST LÜNEBURG eV HALLE FÜR KUNST LÜNEBURG eV
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2008
ARCHIV

WUNDERKAMMER LÜNEBURG – JAHRESGABEN 2008

29. November - 14. Dezember 2008, Eröffnung, 28. November 2008, 19 h

HOW TO CLIMB A FENCE – FIGURES AND DEMONSTRATIONS (YOU/TUBE/STREAM-ABEND)

13. November 2008, 19 h

KUNST UND KUCHEN

25. Oktober 2008, 15 h

WAS DU WISSEN SOLLTEST (DIE ZUKUNFT) – VORTRAG VON JAN CASPERS, ANNA KÖNIG, VERA TOLLMANN UND JAN WENZEL

23. Oktober 2008, 19 h

PASSING THE RAINBOW – FILMVORFÜHRUNG UND GESPRÄCH MIT SANDRA SCHÄFER

9. Oktober 2008, 19 h

KÜNSTLERGESPRÄCHE IN BLECKEDE MIT BETTINA ALLAMODA, VAHRAM AGHASYAN UND WANG TAOCHENG

28. September 2008, 15 h

TO SHOW IS TO PRESERVE – FIGURES AND DEMONSTRATIONS

27. September - 18. November 2008, Eröffnung, 26. September 2009, 19 h

TRESPASSING – VIDEOSCREEING ZUSAMMENGESTELLT VON EYAL DANON

18. September 2008, 19 h

VERMITTLUNGSPROGRAMM – MOBILE ARCHIVE FÜR KINDER

17. September 2008, 15 h

GESCHICHTE(N) SPEICHERN – KURZVORTRÄGE VON FRANK HESSE, KERSTIN STAKEMEIER UND DR. MARTIN WARNKE

12. September 2008, 19 h

ANTICIPATION – VIDEOSCREENING ZUSAMMENGESTELLT VON CHEN TAMIR

4. September 2008, 19 h

MOBILE ARCHIVE

30. August - 21. September 2008, Eröffnung, 29. August 2008,19 h

WHEN DOING THINGS AND WORDS – LONE HAUGAARD MADSEN

12. Juni - 20. Juli 2008, Eröffnung, 11. Juli 2008, 19 h (Performance 20h)

WHEN DOING THINGS AND WORDS – KAROLIN MEUNIER

28. Juni - 6. Juli 2008, Eröffnung Freitag 27. Juni 2008, 19h (Performance 20h)

WHEN DOING THINGS AND WORDS – FALKE PISANO

16. Juni - 22. Juni 2008, Eröffnung, 15. Juni 2008, 19 h (Performance 20h)

KÜNSTLERGESPRÄCHE IN BLECKEDE MIT FALKE PISANO, MIRJAM THOMANN UND THOMAS BALDISCHWYLER

15. Juni 2008, 14 h

KÜNSTLERGESPRÄCH MIT JEANNE FAUST

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6. Mai 2008, 19 h

Neben einer Führung durch die Ausstellung gemeinsam mit Jeanne Faust werden im Anschluss die drei Filme »My Private Satellite« (2001/2002), »IV« (2003) und »Répéter Alba Negra« (2006) vorgestellt.

»My Private Satellite«, 2002, J. Faust/J. Zehe
»My Private Satellite« entstand in Neu-Allermöhe, einem neuen Hamburger Stadtteil, der auf einem trockengelegten Fehn erbaut wurde. Einige Monate lang konnte das Team die Aufbauphase dieser Gemeinde miterleben; man »beschattete« einzelne Personen, alles Neuanfänger, und entwickelte danach das Drehbuch. (NEM)

»IV«, 2005
Jeanne Faust ist fasziniert von der Verführungskraft schöner Oberflächen - und misstraut ihr zutiefst. In ähnlicher Weise setzt sie in ihrem Film »IV« die Diskrepanz zwischen sprachlicher Bildfindung und beschriebenem Bild in Szene. Zu sehen ist eine junge Frau, die, nach Worten tastend, zwei unterschiedliche Beschreibungen desselben Bildes – genauer: eines Filmstills aus einem Vampirfilm – vorträgt. (AW)

»Répéter Alba Negra«, 2007, J. Faust/J. Zehe
Ein paar rumänische Männer und Frauen scharen sich in einem Pariser Vorort um ein Bügelbrett, auf dem ein Mann mit flinken Fingern eine Variation des Hütchenspiels darbietet. Drei schwarze Holzplättchen, von denen nur eines eine weiße Markierung auf der Unterseite aufweist, werden mehrfach getauscht und verschoben, wobei es gilt, das Plättchen mit der Markierung wiederzufinden. Das Spiel, das man aus größeren Städten und Tourismuszentren kennt, mutet in dieser einsamen Umgebung zunächst etwas befremdlich an. Die scherzhafte und freundschaftliche Atmosphäre hat im Grunde nichts mit dem betrügerischen Charakter des Trickspiels gemein. Plötzlich fällt die Inszenierung ins Auge: Die Frauen spielen Lockvögel, die bei ihrem späteren »Auftritt« in der Stadt die Menschen durch Spielgewinn und -verlust zum Stehenbleiben und Mitmachen animieren, während die Männer kunstfertig die Fingerchoreographie des Plättchenverschiebens proben. »Weiße Nächte üben« zeigt die theatralische Probe eines der ältesten Falschspiele unserer Zeitrechnung, das dabei zum Spiel im Spiel mutiert. Es mag eine ironische Anspielung des Titels auf die Tatsache sein, dass ein heute sehr populäres Pariser Kulturfest »La nuit blanche [Die weiße Nacht]« genannt wird. [JZ]

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von:
»JEANNE FAUST – DIE WOCHE DES VOLLSTÄNDIGEN MATERIALS«
29. März - 25. Mai 2008

Herzlichen Dank:
Land Niedersachsen, Stadt Lüneburg, Lüneburgischer Landschaftsverband, Galerie Meyer Riegger, Galerie Karin Günther, Astrid Wege, AR/GE Kunst, Bozen, Christoph Keller, Jörn Zehe, Imke Weißermel


VERMITTLUNGSPROGRAMM FÜR LÜNEBURGER SCHULKLASSEN – ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST

April 2008

JEANNE FAUST – DIE WOCHE DES VOLLSTÄNDIGEN MATERIALS

29. März - 25. Mai 2008, Eröffnung, 28. März, 19 h

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