Veranstaltung

Venusia – a 2 dimensional histo-holograph Lesung und Vortrag von Mark von Schlegell

„Venusia“ von Mark von Schlegell, 2005

Bildschirmfoto 2016-05-17 um 21.49.41Cover artwork, „Venusia“, Mark von Schlegell, 2005

Mittwoch, 18. Mai 2016
Dienstag, 24. Mai 2016
Dienstag, 31. Mai 2016

Mittwoch, 08. Juni 2016
Mittwoch, 15. Juni 2016

Ort: Halle für Kunst, Reichenbachstr. 2, 21335 Lüneburg
jeweils 18.00 – 20.00 Uhr

 

Lesung und Vortrag von Mark von Schlegell
Die Lesung findet in englischer Sprache statt

Der Autor Mark von Schlegell liest und bespricht Ausschnitte aus seinem Roman „Venusia“, der jetzt zum ersten Mal auf Deutsch bei Matthes & Seitz, Berlin, erschienen ist.
Mark von Schlegells Science-Fiction Romane „Venusia“ (2005), „Mercury Station“ (2009) und „Sundogz“ (2015) wurden von Semiotext(e), Los Angeles, publiziert. Beim Merve Verlag, Berlin, erschienen zwei Bücher über Literaturtheorie und Kunstkritik, „Realometer“ (2008) und „Dreaming the Mainstream“ (2013), auf Deutsch. Zwei Sammelbaende mit Erzählungen, „New Dystopia“ (2011) und „Ickles, Etc.“ (2015), wurden von Sternberg Press, Berlin, herausgegeben.

 

An fünf Terminen lesen wir gemeinsam das 2005 auf Englisch und in diesem Jahr auf Deutsch erschiene Buch „Venusia“ von Mark von Schlegell.

„Gegen Ende des 23. Jahrhunderts finden sich letzte Reste menschlicher Zivilisation in einer kleinen Kolonie auf der Venus wieder. Eine Rückkehr auf den blauen Planeten ist ausgeschlossen, da sich die Erde bereits Anfang des Jahrhunderts selbst zerstoert hat. Die Menschen aber haben sich in ihrer seltsamen Umgebung unter den neuen Lebensbedingungen eingerichtet – man ernährt sich ausschließlich von psychoaktivem Blumenfleisch, geht seinen Beschäftigungen nach, als wäre man auf der Erde. Der Antiquar Roger Collectibles entdeckt in einem alten Buch die Geschichte der Besiedelung der Venus. Als das Buch unerklärlicherweise verschwindet und Collectibles unter Halluzinationen zu leiden beginnt, weil er die offiziell vorgeschriebenen psychoaktiven Blumen nicht eingenommen hat (die Verweigerer der Einnahme gelten als »Süchtige«), gerät er in Konflikt mit der Verwaltung, sein Leben beginnt auseinanderzubrechen. Dies umso mehr, als die Halluzinationen sich nach und nach als Erinnerungen herausstellen. So durchschaut er die Machenschaften der Regierung und setzt eine Revolte in Gang.“ (Verlag Matthes & Seitz)
Mark von Schlegell, geb. 1967 in New York, ist Science Fiction-Autor und Kulturkritiker. Er veröffentlichte Drehbücher, Romane und Theaterstücke sowie Essays und Kunstkritiken in verschiedenen Kunstmagazinen. Heute lebt er in Köln.

Der Lesekreis findet im Rahmen der Ausstellung Fantasie statt, in der Arbeiten von Henning Bohl, Nicola Brunnhuber, Stephan Dillemuth, Isabelle Fein, Jutta Koether, Chris Kraus, Frances Scholz, Anne Speier und Raphaela Vogel zu sehen sind.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch das Land Niedersachsen, die Sparkassenstiftung Lüneburg, den Lüneburgischen Landschaftsverband und die Hansestadt Lüneburg. Das Vermittlungsprogramm wird ermöglicht durch das Land Niedersachsen, die VGH-Stiftung und die Lüneburger Bürgerstiftung.
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