Veranstaltung

LUXURY PROBLEMS. LESEKREIS

 

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Diesmal trifft sich der Lesekreis um das 2009 erschienene Buch „Die eindimensionale Frau“ von der Philosophin Nina Power und ihre Abrechnung mit der „konsumistischen Hochglanzattitüde“ des zeitgenössischen Feminismus zu diskutieren. Dieser verschleiere die „eigentlichen Lebensbedingungen von Frauen“ und verkaufe das Versprechen einer vermeintlich sorglosen, fröhlichen Karrierefrau „im Besitz teurer Handtaschen, eines Vibrators, eines Jobs, eines Appartements und eines Mannes“. Die feministische Agenda von Gleichberechtigung und Emanzipation seien zu einer leeren Rhetorik verkommen: von neoliberalen Marketingstrategien ueber Lifestyle und Selbstoptimierungs-Trends bis hin zu politischer Legitimation von Kriegen. Diese Thesen und Powers Forderung, den Feminismus mittels kapitalismuskritischer Haltung zu repolitisieren und sich von der „gegenwaertigen Eindimensionalitaet“ zu befreien, werden wir im Lesekreis erarbeiten und auf ihre Aktualitaet hin prüfen.

Das Jahresprogramm der Halle für Kunst wird grosszügig gefördert durch das Land Niedersachsen, die Sparkassenstiftung Lüneburg, den Lüneburgischen Landschaftsverband und die Hansestadt Lüneburg.

 

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