Veranstaltung

Sketch II Mit Musikperformances von Luzie Meyer, Dawn Mok und Joanne Robertson

Ort: Halle für Kunst Lüneburg, Reichenbachstrasse 2, 21335 Lüneburg

Eintritt frei

Sketch ist eine Musikperformancereihe, die den Versuch unternimmt, ein fluides Verständnis von künstlerisch-musikalischen Produktionsformen anhand unterschiedlicher Musik- und Soundperformances zu skizzieren. So zeichnen sich die teilnehmenden Künstler*innen in ihrer Arbeitsweise dadurch aus, dass sie sich irgendwo zwischen Musik, Sound, Performance und Bildender Kunst ansiedeln und deren Materien miteinander verbinden. Die institutionalisierten Grenzen zwischen den Disziplinen der »Kunst» und der »Musik» oder den Bezeichnungen »Künstler*in» und »Musiker*in» werden dadurch auf ein zeitgemäße Sinnhaftigkeit hin überprüft und in Frage gestellt. Der erste Teil der Musikperformancereihe mit Enver Hadzijaj, Rosa Rendl und Steven Warwick fand am 24. März 2019 in der Halle für Kunst Lüneburg statt.

Das Programm wurde zusammengestellt von Florentine Muhry.

Bild: Elisa Barrera, Untitled, 2019.

Luzie Meyer (*1990, Tübingen) lebt in Berlin. Arbeiten der Künstlerin wurden u.a. gezeigt im Gästezimmer des Kunstverein Braunschweig (2018), bei Éclair, Berlin (2018), im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden (2017) und auf der Biennale Montreal (2016). Filme und Performances von Luzie Meyer waren zu sehen bei CACBM, Paris (2019), im Kölnischen Kunstverein (2018) und in den KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2018).

Dawn Mok (*2015, Berlin) ist ein internationales Kollektiv aus Künstler*- und Musiker*innen und gelegentliches Alter Ego von Felix Mura (*1986, Berlin, lebt in Berlin). Bisherige Veröffentlichungen waren »Am» (2015, Beastonleash), »All» (compilation) (2015, Dial), »Eternal Love» (2015, Dial), »Modern Lovers» (mit Juliette Blightman) (2016, Never Work) und »Never had you» (2016, i-D). Performances von Dawn Mok waren u.a. zu sehen bei New Theater, Berlin (2016, 2014), bei Stadtansichten München (2016), im Istituto Svizzero, Rom (2016), im SALTS, Basel (2015) und im Schinkel Pavillon, Berlin (2015). Arbeiten von Dawn Mok wurden u.a. gezeigt im Whitney Museum, New York (2018), in der Kunsthalle Bern (2016), bei Project 1049, Gstaad (2016), bei Mavra, Berlin (2016), im HHDM, New York, Niederoesterreich (2016, 2015) und in der Halle für Kunst Lüneburg (2015).

Joanne Robertson (*1979, Manchester, lebt in Glasgow) veröffentlichte drei Solo Alben: »The Lighter» (2007, Textile), »Black Moon Days» (2015, Feeding Tube) und »Wildflower» (2016, Escho). Außerdem kollaborierte sie mit Dean Blunt und nahm mit ihm zusammen »Wahalla» (2017, World Music Group), »The Redeemer» (2013, World Music Group), »Black Metal» (2014, Rough Trade Records), »Skin Fade» (2014, not on label) und »Stone Island» (2013, not on label) auf. Jüngste Ausstellungen fanden u.a. statt bei Svetlana, New York (2019), in der Bonnington Gallery, Nottingham (2019), in der Kunsthalle Freiburg (2018), in der Walker Art Gallery, Liverpool (2018), bei Carlier Gebauer, Berlin (2018), bei Le Bourgeois, London (2017), in der Gallery of Modern Art, Glasgow (2017) und bei Dependance, Bruessel (2014). Gemeinsam mit Max Brand betreibt sie die Galerie »Jo Brand» in Glasgow.

Die Musikreihe sowie das Jahresprogramm der Halle für Kunst Lüneburg werden ermöglicht durch die großzügige Förderung des Landes Niedersachsen, der Sparkassenstiftung Lüneburg und de Hansestadt Lüneburg.
 

Vorschau

Einzelausstellung von Jonas Lipps


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Filmreihe DEFA-Frauenfilme