Moses März, Karte gegen koloniale Amnesie II (Detail), 2023. Foto: Studio Tschernow.
TRANS/VERSAL
Lasting Resonances & Relational Landscapes
Mit Werken von INAS HALABI, MOSES MÄRZ & STUDIERENDEN DER LEUPHANA UNIVERSITÄT
Mittels Kartographie wird die Welt nicht nur abgebildet, sondern auch strukturiert. Als Werkzeug kolonialer Expansion diente sie dazu, Territorien zu definieren und Grenzen zu fixieren. Kartographische Methoden können aber auch dazu eingesetzt werden, um Machtverhältnisse sichtbar zu machen und Widerstandsbewegungen aufzuzeigen. Die in der Ausstellung TRANS/VERSAL versammelten Arbeiten skizzieren, wie sich geopolitische und soziohistorische Beziehungen in Landschaften, Infrastrukturen und Diskursen einschreiben und auch im Kontext Lüneburgs fortwirken.
Die Ausstellung wird kuratiert von LISA DEML und MARIE-SOPHIE DORSCH.
Das Jahresprogramm der Halle für Kunst Lüneburg e.V. wird unterstützt durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Lüneburgischen Landschaftsverband und die Hansestadt Lüneburg.